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Umzugsprofi Kleinmachnow

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Bauform statt Quadratmeter

Umzug aus Landhaus und Villa in Kleinmachnow

Wir ziehen in Kleinmachnow Haushalte aus Landhäusern und Villen um: aus den Bauten der Alten Zehlendorfer Villenkolonie von 1906 bis 1910 ebenso wie aus den Bürgerhäusern, die Adolf Sommerfeld ab Ende der zwanziger Jahre im Westen des Ortes errichten ließ. Geplant wird hier nach Bauform, nicht nach Quadratmetern: Treppenführung, Kellerabgang, Dachboden und Gartenhaus entscheiden über den Tag, nicht die Wohnfläche im Exposé.

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Zwei Umzugskräfte tragen eine in eine Decke geschlagene Kommode die Steinstufen eines Landhauses mit Sprossenfenstern hinauf durch die geöffnete Haustür, davor führt ein Plattenweg durch den Vorgarten unter einer alten Buche.
Zwei Umzugskräfte tragen eine in eine Decke geschlagene Kommode die Steinstufen eines Landhauses mit Sprossenfenstern hinauf durch die geöffnete Haustür, davor führt ein Plattenweg durch den Vorgarten unter einer alten Buche.

Zwei Bauepochen im selben Ort, zwei verschiedene Umzugstage

Zwischen 1906 und 1910 entstand am Rand des alten Gutsdorfes die Alte Zehlendorfer Villenkolonie. Die Häuser dieser Jahre haben hohe Räume, eine repräsentative Treppe im vorderen Teil und daneben fast immer einen zweiten, deutlich schmaleren Aufgang ins Dachgeschoss. Für einen Umzug heißt das: Der Weg, der auf dem Grundriss breit aussieht, endet oben an einer Tür, durch die der Kleiderschrank nicht passt. Wir gehen deshalb beide Läufe ab, bevor wir eine Zeile ins Angebot schreiben.

Keine zwanzig Jahre später sah der Ortsrand anders aus. Ende der zwanziger und Anfang der dreißiger Jahre erschloss der Bauunternehmer Adolf Sommerfeld den Westen Kleinmachnows mit standardisierten Einfamilienhäusern in nahezu industrieller Bauweise; diese Bürgerhaussiedlung prägt bis heute große Teile des Ortsbildes. Die Einwohnerzahl stieg von 944 im Jahr 1926 auf 12.565 im Jahr 1939. Standardisiert gebaut heißt für uns: Wer eines dieser Häuser kennt, kennt die Treppe im Nachbarhaus auch. Das macht die Planung verlässlicher als in jedem Neubaugebiet.

Beide Bauformen stehen heute nebeneinander, oft in derselben Straße, und beide gehören zu einem Ort, in dem rund 75 Prozent der Gebäude Einfamilienhäuser und weitere 16 Prozent Zweifamilienhäuser sind. Eine Etagenwohnung ist hier die Ausnahme. Wer in Kleinmachnow umzieht, zieht fast immer aus einem ganzen Haus aus und in ein ganzes Haus ein. Das ist der Grund, warum wir für den Privatumzug in Kleinmachnow anders rechnen als ein Betrieb, der überwiegend Geschosswohnungen fährt.

Die Treppe entscheidet über den Tag, nicht der Grundriss

Eine gewendelte Holztreppe mit Handlauf an der Wand ist in den Häusern der zwanziger Jahre der Normalfall. Sie hat innen schmale und außen breite Stufen, und in der Wendung wird der nutzbare Querschnitt genau dort am kleinsten, wo ein langer Gegenstand am meisten Platz bräuchte. Ein Schrank, der nicht zerlegt wird, kommt dort nicht um die Ecke, ganz gleich wie viele Träger anfassen. Diese eine Erkenntnis spart am Umzugstag mehr Zeit als jede zusätzliche Kraft.

Dazu kommt der Handlauf. Er sitzt an der Wandseite, ragt einige Zentimeter in den Lauf hinein und liegt fast immer auf Hüfthöhe, also genau dort, wo ein getragenes Möbelstück ausschwenkt. Wo er abgeschraubt werden kann, schrauben wir ihn ab und setzen ihn nach der Verladung zurück. Wo er zur alten Substanz gehört und bleiben soll, planen wir das Möbel zerlegt ein. Beides steht vor dem Termin fest und nicht erst, wenn die Träger schon im Flur stehen.

Was wir an einer Treppe abgehen, bevor wir eine Zahl nennen

  • Wie eng die Wendung ist und ob der Lauf oben oder unten enger wird
  • Ob der Handlauf abnehmbar ist oder zur geschützten Substanz gehört
  • Wie viel Höhe über dem obersten Treppenabsatz bleibt
  • Ob eine zweite, schmalere Treppe ins Dachgeschoss führt
  • Ob Stufen und Podeste eine tragfähige Abdeckung brauchen
  • Ob ein Fenster im Treppenhaus als Ausweichweg für lange Teile taugt

Wohnfläche ist die kleinere Hälfte

Ein Rauminhalt von vierzig Kubikmetern in einer Etagenwohnung und derselbe Rauminhalt in einem Haus mit Keller, Dachboden und Gartenhaus sind zwei verschiedene Aufträge. Der Wagen ist derselbe, die Zahl der Wege ist doppelt so hoch. In der Wohnung steht alles auf einer Ebene hinter einer Tür; im Haus liegt es auf vier Ebenen, verteilt über Räume, die seit Jahren niemand geleert hat. Deshalb messen wir Keller, Dachboden und Gartenhaus getrennt auf und schreiben sie getrennt ins Angebot.

Der Dachboden enthält dabei die meisten Überraschungen. In den Häusern der Villenkolonie ist er über eine schmale Treppe erreichbar und oft nur teilweise ausgebaut, sodass zwischen den Sparren gelagertes Gut einzeln herausgereicht werden muss. Im Bürgerhaus der Sommerfeld-Siedlung ist er niedriger, dafür regelmäßiger geschnitten. In beiden Fällen gilt: Was oben liegt, muss zuerst nach unten, bevor der Wagen sinnvoll beladen werden kann. Wir setzen diesen Weg deshalb an den Anfang des Tages und nicht ans Ende.

Das Gartenhaus wird beim Aufmaß gern vergessen und ist am Umzugstag dann eine halbe Wagenladung. Gartengeräte, Fahrräder, Reifen, Farbeimer, Terrassenmöbel: nichts davon ist schwer, alles davon ist sperrig und braucht Platz, den wir vorher eingeplant haben wollen. Was nicht mitkommt, geht denselben Weg wie der übrige Hausstand, nur in die andere Richtung; dafür gibt es die Entrümpelung in Kleinmachnow.

Was zerlegt wird und was ganz bleibt

Zerlegen kostet Zeit am Morgen und spart Zeit am Nachmittag. Die Rechnung geht immer dann auf, wenn ein Möbelstück breiter ist als die engste Stelle des Weges, und sie geht nie auf, wenn ein Stück nur knapp passt und die Verbindungen alt sind. Furnierschränke aus den dreißiger Jahren vertragen das Lösen und Setzen ihrer Beschläge nicht beliebig oft. Deshalb entscheiden wir das Stück für Stück beim Aufmaß und nicht pauschal für den ganzen Haushalt.

Bei Einbauküchen ist die Sache eindeutiger. Sie wird abgenommen, transportiert und wieder gesetzt, und der Anschluss von Gas, Wasser und Strom bleibt einem Fachbetrieb vorbehalten. Bei Betten, Kleiderschränken und Regalwänden richtet sich die Entscheidung nach Treppe und Türmaß. Alles, was zerlegt wird, beschriften wir an derselben Stelle, an der es später wieder zusammengesetzt wird, damit im neuen Haus niemand Schrauben sortiert, während der Wagen noch halb voll auf der Straße steht.

Stücke, bei denen die Entscheidung fast immer gleich ausfällt

  • Breite Kleiderschränke werden vor der Treppe zerlegt, nicht auf halbem Weg
  • Massive Betten mit Mittelholm gehen zerlegt schneller als am Stück
  • Regalwände aus Einzelmodulen bleiben ganz, wenn die Tür es hergibt
  • Polstermöbel verlieren die Füße, nicht die Bezüge
  • Werkbank und Waschmaschine im Keller kommen als Erstes hoch

Alte Substanz schützen, solange sie heil ist

In Kleinmachnow steht ein guter Teil dieser Häuser unter Denkmalschutz. Im Weinbergviertel neben dem alten Dorfkern gilt das für mehrere Gebäude, darunter das um 1936 von Egon Eiermann errichtete Wohnhaus für den Schauspieler Paul Henckels und eine 1906 vom Maurermeister Fritz Schirmer erbaute Landhausvilla. Ob ein Haus geschützt ist oder nicht, ändert an unserer Arbeit wenig: Dielen, Stuckkanten, Fenstergewände und Natursteinstufen bekommen Abdeckung, bevor die erste Kiste das Haus verlässt.

Der teuerste Schaden bei einem Hausumzug entsteht selten am Möbelstück. Er entsteht an der Wand des Treppenhauses, an der Kante einer Stufe oder am Türfutter, weil ein Stück im Vorbeigehen anstößt. Dagegen hilft kein Nachdenken am Umzugstag, sondern nur Material, das vorher im Wagen liegt: Decken, Kantenschutz, Filzgleiter und Abdeckvlies für die Laufwege. Wer eine Villa aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg leerräumt, braucht davon mehr, als in einen Kastenwagen nebenbei hineinpasst.

Wie ein Hausumzug bei uns abläuft

Wir sehen uns das Haus an, gehen jede Ebene ab und schreiben auf, was mitkommt, was bleibt und was zwischengelagert wird. Aus dieser Liste ergeben sich Wagengröße, Besetzung und Reihenfolge. Erst danach entsteht das Angebot. Ein Aufmaß per Telefon reicht bei einer Etagenwohnung; bei einem Haus mit vier Ebenen führt es regelmäßig zu einer Zahl, die am Umzugstag nicht mehr stimmt, und das nützt niemandem.

Am Tag selbst arbeiten wir von oben nach unten und von hinten nach vorn: Dachboden, Obergeschoss, Erdgeschoss, Keller, Gartenhaus. Der Wagen wird in der Reihenfolge beladen, in der im neuen Haus ausgeladen wird, damit die Kartons für das Obergeschoss nicht zuunterst liegen. Fallen Auszug und Einzug nicht auf denselben Tag, planen wir das über die Einlagerung zwischen zwei Terminen. Wie nah der Wagen an die Haustür kommt, klären wir vorher unter Zufahrt und Tragweg.

Die Reihenfolge, in der wir ein Haus leerräumen

  • Dachboden zuerst, weil dort das Sortieren am längsten dauert
  • Danach das Obergeschoss, solange die Träger frisch sind
  • Erdgeschoss und Küche, wenn der Weg nach draußen frei geräumt ist
  • Keller im Anschluss, mit eigener Trägerkette für schwere Einzelstücke
  • Gartenhaus und Terrasse zum Schluss, als eigener Ladeabschnitt
Bauform, typische Schwierigkeit und unsere Gegenmaßnahme
BauformWoran es typischerweise klemmtWas wir dagegen tun
Landhaus der Villenkolonie, 1906 bis 1910Zweiter, schmaler Aufgang ins DachgeschossDachboden zuerst leeren, lange Teile über den Haupttreppenlauf
Villa mit repräsentativer HalleEmpfindliche Stufenkanten und WandpaneeleLaufwege abdecken, Kantenschutz an jeder Wendung
Bürgerhaus der Sommerfeld-SiedlungGewendelte Holztreppe mit wandseitigem HandlaufBreite Möbel vor der Treppe zerlegen, Handlauf abnehmen wo möglich
Haus mit ausgebautem KellerEnger Kellerabgang, schwere EinzelstückeKeller als eigene Ebene aufmessen, Tragereihenfolge vorher festlegen
Anbau oder Wintergarten aus späterer ZeitStufe oder Schwelle zwischen den BauteilenRampe und Rollhilfe mitführen, statt zu improvisieren
Gartenhaus auf dem GrundstückSperriges Gut ohne Griffe, langer Weg zur StraßeEigener Ladeabschnitt am Ende, eigener Posten im Angebot
Jeder Aufschlag ist im Angebot beziffert, bevor der Termin steht. Ergibt sich am Umzugstag etwas Zusätzliches, fragen wir vorher nach.

Was Hauseigentümer vor dem Umzugstag wissen wollen

Muss der Kleiderschrank wirklich zerlegt werden?

Wenn er breiter ist als die engste Stelle der Treppenwendung, ja. In den Häusern der späten zwanziger Jahre ist diese Stelle regelmäßig schmaler, als sie aussieht, weil der Handlauf an der Wand einige Zentimeter kostet. Wir messen beim Aufmaß nach und sagen Ihnen vorher, welche Stücke zerlegt werden. Am Umzugstag darüber zu diskutieren, während vier Leute den Schrank halten, ist die teuerste aller Varianten.

Zählt der Dachboden zur Wohnfläche im Angebot?

Nein. Wir rechnen nicht nach Wohnfläche, sondern nach Rauminhalt und nach Wegen. Der Dachboden bekommt deshalb eine eigene Zeile, ebenso Keller und Gartenhaus. Das wirkt auf den ersten Blick kleinteilig, ist aber der einzige Weg, auf dem der Betrag aus dem Angebot am Ende auch der Betrag auf der Rechnung ist. Ein Haus mit vier Ebenen braucht doppelt so viele Wege wie eine Wohnung gleichen Rauminhalts.

Unser Haus steht unter Denkmalschutz. Ändert das etwas?

Für den Ablauf wenig, für die Sorgfalt einiges. Wir decken Laufwege, Stufenkanten und Türfutter ab und nehmen nichts von der geschützten Substanz ab, ohne dass Sie es ausdrücklich freigeben. Sagen Sie uns beim Aufmaß, welche Bauteile empfindlich sind oder gerade aufgearbeitet wurden. Alles Weitere ist eine Frage von Material und Reihenfolge, und beides bringen wir mit.

Wie lange dauert ein Hausumzug in Kleinmachnow?

Das hängt weniger am Rauminhalt als an der Zahl der Ebenen und an der Länge des Tragwegs. Ein Haushalt, der auf einer Ebene steht und dessen Wagen vor der Tür hält, ist an einem Vormittag verladen. Derselbe Rauminhalt, verteilt auf Dachboden, zwei Wohnebenen, Keller und Gartenhaus, mit einem Vorgarten in ganzer Länge dazwischen, füllt einen ganzen Tag. Nach dem Aufmaß nennen wir Ihnen einen Rahmen, an dem wir uns messen lassen.

Können wir einen Teil selbst packen?

Ja, und bei einem Haus ist das fast immer sinnvoll. Bücher, Kleidung und Geschirr packen viele lieber selbst; Keller, Dachboden und Gartenhaus überlassen die meisten uns, weil dort das Sortieren länger dauert als das Packen. Wir liefern die Kartons vorher, damit Sie in Ruhe arbeiten können, und holen Leihgut nach dem Umzug wieder ab.

Was passiert mit dem, was nicht mit umzieht?

Im Haus fällt regelmäßig mehr an als in einer Wohnung, weil Keller und Dachboden über Jahre gewachsen sind. Wir trennen beim Aufmaß in drei Stapel: kommt mit, wird zwischengelagert, bleibt hier. Der dritte Stapel läuft als eigener Auftrag über die Räumung, damit er den Umzugstag nicht aufhält. Übergeben wird besenrein, und was verwertbar ist, wird verwertet statt entsorgt.

Warum wir Häuser anders planen als Wohnungen

Vier Ebenen, zwei Treppen und ein Gartenhaus ergeben eine Reihenfolge, die vor dem Termin feststehen muss.

Ablauf besprechen

Wohnlagen vor Ort

Das passt oft zum selben Auftrag

Umzugswagen mit heruntergelassener Ladebordwand steht am Grasstreifen einer schmalen Anliegerstraße ohne Gehweg, daneben führt ein langer Plattenweg zwischen Hecken zum Hauseingang, über der Fahrbahn hängen Äste alter Bäume.

Zufahrt und Tragweg

Wie nah der Wagen an das Haus kommt und wie weit danach getragen wird.

Hinter einer verschlossenen Gittertrennwand stehen gleichmäßig gestapelte Umzugskartons, die nur mit farbigen Klebebändern markiert sind, daneben ein in Decken eingeschlagenes Möbelstück.

Einlagerung

Zwischenlager für die Wochen, in denen Auszug und Einzug nicht zusammenfallen.

Ihr Haus, unsere Reihenfolge

Schreiben Sie uns, wann Sie ausziehen; den Rest sortieren wir vor dem Termin.