In einem Ort, in dem rund 75 Prozent der Gebäude Einfamilienhäuser und weitere 16 Prozent Zweifamilienhäuser sind, hängt fast jeder Umzug an einem Hausverkauf oder an einem Hauskauf. Damit hängt er an Notarterminen, an Grundbucheinträgen und an dem Tag, an dem die Vorbesitzer selbst ausziehen. Diese Kette lässt sich nicht auf einen Vormittag verdichten. Wer aus einem Haus auszieht, hat einen festen Übergabetermin, und wer in ein Haus einzieht, hat einen Termin, der davon unabhängig ist.
Dazu kommt die Sanierung. Wer ein Bürgerhaus aus den späten zwanziger Jahren oder ein Landhaus der Villenkolonie kauft, lässt in aller Regel etwas machen, bevor Möbel hineinkommen: Dielen abschleifen, Leitungen erneuern, Bad herrichten. Diese Arbeiten brauchen leere Räume. Der Hausstand muss also irgendwo stehen, und der Keller des neuen Hauses ist dafür der denkbar schlechteste Ort, weil dort später dieselben Handwerker arbeiten wollen.
Für diese Wochen gibt es das Zwischenlager. Es ist bei einem Hausumzug kein Sonderfall, sondern eher der Normalfall. Wir planen es deshalb gleich beim Aufmaß mit und nicht erst, wenn eine Woche vor dem Auszug klar wird, dass das neue Haus noch nicht bezugsfertig ist. Wer früh Bescheid gibt, bekommt das passende Abteil und einen festen Ausfahrtermin; wer spät fragt, bekommt beides auch, nur kurzfristiger und damit aufwendiger.